Analkanalfissur
Therapie schmerzhafter Einrisse im Analkanal zur schnellen Heilung und Beschwerdelinderung.
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Was ist die Analkanalfissur?
Die Analfissur gehört zu den entzündlichen Anal- und Perianalhauterkrankungen.
Definition: Sonderform der entzündlichen Veränderungen. Meistens ein Riss am Übergang von Afterhaut zur Schleimhaut.
Welche Beschwerden treten auf?
- Meist plötzlicher Beginn
- Starke Schmerzen (v. a. beim Stuhlgang)
- Blutungen
- Stuhlentleerungsstörungen im chronischen Stadium

Welche Ursachen können zu einer Analfissur führen?
Durch starkes Pressen bei hartem Stuhl kommt es zu einem Riss in der Haut bzw. Schleimhaut. Bei erneutem harten Stuhl kommt es zum wiederholten Eröffnen der Wunde. Durch diesen Kreislauf von Pressen und Stuhlgang wird das Schließen und das Abheilen der Wunde verhindert.
Welche Therapie wird angewendet?
- Sorgfältige Analhygiene
- Veränderung der Stuhlkonsistenz mittels ballaststoffreicher Diät (Weizenkleie, Feigen) und reichlicher Flüssigkeitszufuhr (mehr als 2 Liter)
- Sitzbäder
- Beckenbodentraining
- Lokale Salbentherapie (Lokalanästhetikum und/oder Kortison)

Operative Maßnahmen werden meist nur im chronischen Stadium oder bei Therapiefreiheiten Fissuren in Erwägung gezogen.
Welche Untersuchungen werden angewendet?
- Gespräch
- Visuelle, digitorektale Untersuchung
- Proktologische Untersuchung
Operative Therapie
Operative Maßnahmen werden meist nur im chronischen Stadium oder bei therapierefraktären Fissuren in Erwägung gezogen.
